DzangaSangha, Regenwälder Zentralafrikas

Gorillas, Büffel, WaldelefantenZentralafrikanische Republik

Dzanga Sangha ein magischer Ort

in den Regenwäldern Zentralafrikas, im südwestlichsten Zipfel der Zentralafrikanischen Republik liegt Dzanga Sangha. Es gibt wahrscheinlich kein zweites Regenwaldgebiet mit derart spektakulären Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. Die Sangha Baï ist eine Lichtung, wo sich wegen der salzigen Böden jeden Tag Hunderte von Tieren versammeln, Wald-Elefanten, Büffel, Sitatunga- und Bongo Antilopen, Riesenwaldschweine und andere Arten – und manchmal verzaubern Zehntausende Grau-Papageien den Wald mit ihrem Gesang.

Flachland Gorillas 

Eine Gruppe Westlicher Flachland-Gorillas wird seit vielen Jahren vom WWF erforscht, es ist eine von sehr wenigen Gruppen dieser Gorilla-Art, die habituiert wurde und die man folglich in Ruhe beobachten kann. Einzigartig sind auch die von Forschern habituierten Pangoline - der Pangolin ist das am seltensten gesehene Wildtier Afrikas !

Facts

Bevölkerung
44,6 Millionen
Währung
Argentinischer Peso
Fläche
2’780’000 km²
Sprache
Spanisch

"Während einer Tour durch den Dschungel haben wir die Natur in ihrer pursten Form erlebt. Die Begegnung mit den Gorillas gehört zu den eindrücklichsten Moment in unserem Leben"

Das Dzanga Sangha Tierreservat 

ist Teil eines grenzüberschreitenden Natur- und Tierschutzprojekts, des sogenannten Trinationalen Schutzprojektes am Sangha Fluss, das Gebiete in Kamerun, Congo Brazzaville und der Zentralafrikanischen Republik umfasst und beachtliche 28000  qkm misst. Für den Schutz der Regenwälder und der hier lebenden Tierarten ist das Projekt von unschätzbarem Wert.

Anders als in der Vergangenheit war man auch sehr bemüht, die Ba'aka, das sind die seit Urzeiten hier lebenden Pygmäen, in das Projekt einzubeziehen, ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen und ihnen den langfristigen Verbleib in dem Schutzgebiet zu ermöglichen. Die Kontakte zu ihnen, z.B. wenn man sie bei ihren Tätigkeiten im Regenwald begleiten kann, sind eine weitere faszinierende Bereicherung.

Seit kurzem gibt es über das Jahr verteilt ein paar Flüge an festen Daten zwischen der Hauptstadt Bangui und Dzanga Sangha, so dass das einzigartige Gebiet interessierten Reisenden zugänglich wird. Für die Anreise via Nairobi wird man entschädigt durch ein einzigartiges Afrika Erlebnis abseits aller Touristen-Ströme. Ab Nairobi bieten sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten, zum Beispiel mit einer Safari in der Masai Mara oder mit einem Aufenthalt am Indischen Ozean.

Das einwöchige Programm im Detail

ab/bis Nairobi mehrmals wöchentlich
7 Übernachtungen inkl. Vollpension in der Sangha Lodge.

1.Tag

Am Morgen Flug mit Kenya Airways von Nairobi nach Bangui, Hauptadt der Zentralafrikanischen Republik. Weiterflug mit Kleinflugzeug nach Bayanga im Regenwaldgebiet im Südwesten des Landes.

Am Nachmittag Beobachtung eines von nur ganz wenigen habituierten Pangolins, eine der am seltensten beobachteten Tierarten überhaupt. Der Tag wird abgerundet durch eine Bootsfahrt auf dem Fluss zum Sonnenuntergang.

2.Tag

Gorilla Tracking im Regenwald. Dies ist einer von ganz wenigen Orten, wo man in Begleitung von lokaler Guides eine Gruppe Westlicher Flachlandgorillas beobachten kann. Diese Gorilla-Art lebt über mehrere Länder und riesige Waldgebiete Afrikas verstreut und ist mit rund 100000 Tieren am zahlreichsten – im Vergleich dazu gibt es von den Berggorillas, die am häufigsten besucht und beobachtet werden, lediglich rund 1000 Tiere. Zusammen mit den Guides spürt man die Gorillas zu Fuss auf, und verbunden ist das unvergessliche Erlebnis mit einer Wanderung durch den Regenwald, wobei man oft auch weitere Tierarten zu Gesicht bekommt.

3.Tag

Ein weiterer Höhepunkt ist der Aufenthalt auf der Beobachtungs-Plattform am Rand der Sangha Baï, eine grosse Waldlichtung, die auch schon jemand als Serengeti des Regenwaldes bezeichnet hat, wegen der vielen Tiere, die man hier rund um die Uhr in aller Ruhe beobachten kann. Die salzhaltigen Böden und spezielle Pflanzen ziehen die Tiere des Waldes magisch an, und oft sind mehrere Elefanten-Gruppen gleichzeitig auf der Lichtung – es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Büffel und Sitatunga-Antilopen sind auch regelmässig zu sehen, manchmal auch seltene Bongos, Pinselohr- und Riesenwald-Schweine und weitere Tierarten.

4.Tag

Tag mit den Ba'aka, den in diesen Wäldern lebenden Pygmäen, die seit Jahrtausenden im Einklang mit der Natur als Jäger und Sammler in diesen Wäldern leben. Man kann sie begleiten beim Sammeln von wilden Kräutern, Früchten und Gemüsen, oder auch bei der Netz-Jagd. Die kleinwüchsigen Ba'aka finden sich in dieser Umgebung zurecht wie niemand sonst, und der Erhalt ihrer Lebensgrundlagen ist ein weiteres Kernziel des Schutzprojekts.

5.Tag

Heute stehen eine Bootsfahrt und Wanderungen entlang dem Fluss auf dem Programm. Zu Fuss wird ein Wasserfall erklommen, und von oben hat man einen besonderen Blick in die Baumkronen. In dem Gebiet befinden sich auch die mächtigsten Bäume des Regenwaldes.

6.Tag

An einem weiteren Tag im Nationalpark unternehmen Sie eine Wanderung entlang mehrerer Waldlichtungen, wieder mit guten Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. Es gibt in dem Gebiet auch eine habituierte Gruppe von rund 120 Mangabeys, einer ebenfalls seit Jahren erforschten Affen-Art, die man wahrscheinlich beobachten kann.

7.Tag

Der letzte volle Tag in dem Gebiet steht zur freien Verfügung. Man kann in aller Ruhe die am Fluss gelegene Lodge geniessen oder eine der zahlreichen fakultativen Aktivitäten unternehmen, die vor Ort zu bezahlen wären.

Möglich wäre auch ein zweites Gorilla Tracking, z.B. kombiniert mit einem weiteren Besuch auf der Plattform an der Sangha Baï.

8.Tag

Am Vormittag Flug von Bayanga zurück nach Bagui und gleichentags Weiterflug nach Nairobi mit Kenya Airways.

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